Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Apocrita.de - Ameisenversand. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Donnerstag, 4. Februar 2010, 15:51

Unser Gartenteich- Lebensraum verschiedener Libellenarten

Während des Sommers wimmelt es hier an unserem kleinen Gartenteich [1- der Teich] nur so an Libellen- dies entschädigt uns einigermaßen am Mangel anderer interessanter Krabbler. Im Frühjahr sind es meistens nur kleine Azurjungfern (Coenagrion) oder Adonislibellen (Pyrrhosoma nymphula). Diese Art ist übrigens die häufigste Libellenart an unserem Teich überhaupt und dort auch am frühesten im Jahr als überhaupt erste Libellenart zu beobachten. Diese Art reagiert auf menschliche Annäherung, kaum verwunderlich, mit schneller Flucht, wobei sie nach kurzer Zeit, wieder auf einem kleinen Halm in der Nähe des Teiches landet. Besonders häufig verpaaren sich die Libellen im Sommer- täglich waren mindestens 2 Päärchen beobachten, die sich bei ihrem Akt nicht sonderlich stören ließen, trotzdem aber beim Näherkommen eines "Feindes" die Flucht ergriffen[2- eine nicht allzu gute, aber erkennbare Aufnahme].

Häufig kamen auch Wespen vorbei, um Wasser vom Teich aufzunehmen. Sie lassen sich dabei überhaupt nicht stören,
und taten sich auch mit großer Regelmäßigkeit an unserem Gartenzaun gütlich [3,4- Wespe am Gartenzaun].
Sie waren dabei nicht gerade still und das Kratzen und Raspeln war sogar auf einige Meter Entfernung sehr gut zu hören.

Im eher späten Sommer kommen oft verschiedene größere etwa 6 cm Brummer vorbei- große Libellen, die sich nicht leicht fotografieren lassen. Sie verweilten immer einen Tag am Teich, legten ihre Eier ab, und dann verschwanden sie auf Nimmerwiedersehen. Nach einer Weile der Beobachtung bemerkte ich, dass die Libellen des Öfteren immer auf einem bestimmten Blatt oder einem Zweig einer Pflanze landeten.
Vorsichtig habe ich mich immer mit der Kamera angenähert, und pro Schritt sicherheitshalber eine Aufnahme gemacht
- meistens hatte ich Pech und die Libellen sind wieder losgebrummt, als sie mich bemerkten. Ich gab allerdings nicht auf.
Ich hatte Glück und kam bis auf wenige Zentimeter an eines der Tiere dran. Leider gab es einen technischen Nachteil.
Während ich versuchte, Fotos zu machen, wollte sich die Kamera einfach nicht makrotechnisch auf die Libelle einstellen,
die mich mit ihren riesigen Augen nicht zu bemerken schien. Nach einer Weile erfolgte glücklicherweise endlich eine Umstellung.
Die Libelle machte keine Anstalten zu fliehen, obwohl ich mich nicht gerade ruhig bewegt hatte. Ich konnte einige Fotos machen.
Auf den beiden Bildern ist gut der Balanceakt zu erkennen [5-6]

[1- unser Gartenteich]



[2- Adonislibelle(Pyrrhosoma nymphula)]



[3- Wespe am Gartenzaun]



[4- Wespe am Gartenzaun]



[5- Große Libelle]



[6- Große Libelle]



Hier das Bild einer wasseraufnehmenden Wespe, das ich gerade noch in einem Ordner finden konnte.

Die Ameise predigt am besten- und die sagt nichts.